Externe Meldungen
Zahlungsverhalten in Deutschland 2025
Deutsche Bundesbank | 17.06.2026
Erstmals mehr als die Hälfte der Zahlungen bargeldlos, Bargeld bleibt an Ladenkasse meistgenutztes Zahlungsmittel
Breite Unterstützung für Bargeld-Petition im EU-Parlament
bargelderhalt.eu | 10.06.2026
Petition mit 350.000 Unterzeichnern fordert Gleichstellung von Bargeld mit digitalem Euro. Der Gesetzesvorschlag der EU-Kommission diskriminiert Bargeld. Hansjörg Stützle und Hakon von Holst reisten mit 18 Stapelkisten Unterschriften nach Straßburg. Mitglieder des Währungsausschusses nahmen Kompendium mit 13 Änderungsvorschlägen entgegen und signalisierten Unterstützung. Der Ausschuss entscheidet am 23. Juni. Die Unterschriftensammlung läuft bis zum Ende des Gesetzgebungsverfahrens im Herbst.
Nationales Bargeldforum bietet Bargeld-Aufkleber für den Handel an
Deutsche Bundesbank | 13.11.2025
Das Nationale Bargeldforum möchte mit neuen Aufklebern das Bargeld als Zahlungsmittel sichtbarer machen. Entwickelt wurde ein neutraler Aufkleber, der künftig an der Ladentür die Symbole für Kreditkarten oder andere Zahlungsanbieter ergänzen kann und damit anzeigt, dass an diesem Ort Barzahlungen möglich sind. Außerdem werden Aufkleber angeboten mit den positiven Bargeldbotschaften „Klar, auch bar!“ oder „Einfach. Bargeld.“.
Der größte Geldtransport der Geschichte
ARD / mdr | 01.07.2025
Frühsommer 1990: Westdeutsche Geldtransporter mit Milliarden von D-Mark rollen in Richtung der damaligen DDR. Ab der innerdeutschen Grenze übernehmen die Volkspolizei und die schwerbewaffnete Nationale Volksarmee die Bewachung der Transporte. Jede Fahrt gleicht einem Abenteuer. Viele Straßen in der DDR sind marode und immer wieder müssen Umwege gefahren werden, weil die Brücken für die 40 Tonnen schweren Transporter nicht geeignet wären.
Gouverneur: Schwedens Zentralbank will mehr Bargeld für Krisenfälle
The Banker - www.thebanker.com
Übersetzter Auszug:
Schwedens Zentralbank erwägt nach Angaben ihres Gouverneurs Erik Thedéen (Foto) bei dem jahrzehntelangen Bestreben des Landes, bargeldlos zu werden, eine Kehrtwende. Geopolitische Unsicherheiten und besorgniserregende "Signale" aus den USA unter Präsident Donald Trump hätten die schwedische Zentralbank dazu veranlasst, ihren Bedarf an Bargeld zu überdenken, sagte Thedéen in einem gestern veröffentlichten Interview. "Wir müssen jetzt über Resilienz nachdenken", sagte Thedéen. "Wenn alles zusammenbricht, benötigen wir Bargeld." Schwedens fortschrittliche digitalisierte Zahlungsinfrastruktur mache das Land zunehmend anfällig für Cyberangriffe. Dies könnte in Krisen- oder Kriegszeiten zusätzliche Risiken mit sich bringen, so der Zentralbankgouverneur. Der Russland-Ukraine-Krieg habe bereits den Anstoß dazu gegeben, die Widerstandsfähigkeit des schwedischen Zahlungssystems als Teil der allgemeinen Zivilschutzbemühungen des Landes zu erhöhen.
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